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Innert sieben Jahren von der fünften Liga in die Bundesliga aufgestiegen, dort nach der ersten Saisonhälfte gleich auf Platz zwei: Senkrechter als der Fussballclub RB Leipzig könnte man kaum starten. Zu verdanken ist der Erfolg dem Geld und der Planung von Red Bull. Für viele Fussballtraditionalisten und gegnerische Fans ist der Club darum ein Dorn im Auge.
Der Orient – ein aufgeladenes Wort. Der grosse klassische Philologe Walter Burkert will den Begriff mit seinem Buch Die Griechen und der Orient – von Homer bis zu den Magiern nicht verschärfen, sondern Licht auf eine vielseitig blühende Kulturgemeinschaft werfen.
Vor einem Jahr hat eine Gruppe von Geistes- und Kulturwissenschaftlern die Online-Plattform «Geschichte der Gegenwart» aufgeschaltet. Unter ihnen befinden sich die Zürcher Professorinnen Svenja Goltermann und Gesine Krüger sowie Professor Philipp Sarasin. Ziel der Plattform ist die direkte professorale Einmischung in öffentliche Debatten. Sollen Professoren nebenbei noch Journalisten sein? Und hat die Plattform Erfolg? Etü-Autor Caspar Pfrunder hat Philipp Sarasin zum Gespräch getroffen.
Statistisch gesehen wird in der Schweiz zirka alle drei Jahre über ausländerpolitische Themen abgestimmt. Berühmt geworden sind die Überfremdungsinitiativen, allen voran die Schwarzenbach-Initiative. Mich interessiert in meiner Masterarbeit, worin die Initianten und Befürworter von Überfremdungsinitiativen zwischen 1970 und 2000 die Probleme sahen und ob und wie sich ihre Argumente im Laufe der Zeit geändert haben. Lässt sich die in der Migrationsforschung verbreitete These bestätigen, dass jeweils die zuletzt eingewanderten Migrantengruppen als Sündenböcke herhalten müssen?
Die Schweiz und Genderpolitik – ein historisch nicht ganz unkompliziertes Verhältnis. Sechzig Jahre dauerte die Einführung des Mutterschaftsurlaubs. Jetzt versucht eine Initiative, auch die Männer am Babyglück teilhaben zu lassen. Das Argument der Gegner? Familiensache sei Privatsache.
Die Reformation jährt sich dieses Jahr zum 500. Mal. Bereits an der wachsenden Zahl von Publikationen konnte man das Herannahen des Reformationsjubiläums erahnen. Gestern, mit dem Neujahrstag 2017, begann dieses grosse Ereignis. Ereignis? War die Reformation ein Ereignis? Und ist das Jubiläum eines?
Das «Zeitalter der Extreme» – der grösste Teil des 20. Jahrhunderts – hat die nie dagewesene Verwüstung in weiten Teilen der Erde hervorgebracht, gleichzeitig aber auch enorme technische Innovationen gefördert. Als Kind dieses Jahrhunderts geht Eric J. Hobsbawm den Ereignissen des 20. Jahrhunderts auf den Grund. Er will erklären, weshalb die Dinge jenen Lauf genommen haben, den sie nahmen.
Im Rahmen der «Applied History Lectures» an der Universität Zürich hielt Prof. Henner Fürtig, Direktor des Hamburger GIGA-Instituts für Nahost-Studien, einen Vortrag zur islamischen Welt im 21. Jahrhundert. Ein Einblick in die Chancen und Probleme der historischen Prognostik am Beispiel einer im Chaos versinkenden Region.
IM HERBST STEHT IM ÖSTLICHEN NACHBARLAND DIE WIEDERHOLUNG DER WAHL ZUM BUNDESPRÄSIDENTEN AN – EIN FPÖ-KANDIDAT IST FAVORIT. GRUND GENUG, EINEN BLICK IN DIE GESCHICHTE DER FREIHEITLICHEN PARTEI ÖSTERREICHS ZU WERFEN. IN IHR VERBIRGT SICH UNTERGRÜNDIGES – VERBINDUNGEN ZUM NEONAZISMUS UND RECHTSEXTREMISMUS SIND LEICHT ZU FINDEN.