Tag: 16. Januar 2017

Statistisch gesehen wird in der Schweiz zirka alle drei Jahre über ausländerpolitische Themen abgestimmt. Berühmt geworden sind die Überfremdungsinitiativen, allen voran die Schwarzenbach-Initiative. Mich interessiert in meiner Masterarbeit, worin die Initianten und Befürworter von Überfremdungsinitiativen zwischen 1970 und 2000 die Probleme sahen und ob und wie sich ihre Argumente im Laufe der Zeit geändert haben. Lässt sich die in der Migrationsforschung verbreitete These bestätigen, dass jeweils die zuletzt eingewanderten Migrantengruppen als Sündenböcke herhalten müssen?