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Seit Jahrtausenden vermag das Verspeisen von Menschen durch andere Menschen in Erzählungen, Büchern und Filmen zu begeistern. Besonders verbreitet war die Abbildung kannibalistischer Handlungen im 16. Jahrhundert bei der europäischen Darstellung von Bewohner*innen des soeben entdeckten Amerikas. Diese faszinierten ein wissbegieriges Publikum – und dienten als Legitimation für die Kolonisation der Neuen Welt.
Manchmal müssen Statuen von Kolonialisten und Rassisten fallen. Manchmal kann es aber auch ehrlicher sein, sie stehen zu lassen – und dafür ihre Bedeutung zu verändern. Das wichtigste bleibt die Debatte darüber, wofür eine solche Statue steht.
Donuts sind als ultimatives «Comfort Food» schon lange beliebt. Im Vietnamkrieg wurde in den USA sogar ein Militärprogramm entworfen, um die Versorgung der im Ausland stationierten Soldaten mit dem süssen Gebäck zu sichern. Ziel war, den Soldaten ein Gefühl von Heimat an die Front zu bringen. Gebacken und verteilt wurden die köstlichen Kringel von jungen Frauen, den sogenannten «Donut Dollies».
Verwaiste Strandbäder, verpasste Zoom-Sitzungen und Geschichten davon, wie die ganz Jungen und ganz Alten gerade zurechtkommen. Zum Semesterende der letzte Teil unseres Corona-Tagebuchs von Helena Dobiess, Studentin der Geschichte und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft im 2. Bachelorsemester.
Eine neue Normalität zwischen Sonnenschein, Gartenoase, Zoom-Fatigue und Prüfungsphase. Teil VIII unseres Corona-Tagebuchs, diesmal von Elena D’Amato, Geschichts- und Kunstgeschichtsstudentin im 5. Bachelorsemester.
Der jüngste Film Roman Polanskis spaltet die Geister. Eine Reflexion über die Darstellung von Geschichte, Gleichheit vor dem Gesetz, und die Frage, ob man den Film eines Regisseurs, der wiederholt der Vergewaltigung beschuldigt wurde, überhaupt schauen sollte.
Die Läden und Restaurants haben wieder offen, die Strassen füllen sich und die Deadlines rücken naher. Was unverändert bleibt, ist der Online-Unterricht. Ein Bericht von Carmen Bortolin, Studentin der Geschichte und AVL im 2. Bachelorsemester.
Am 11. Mai öffneten diverse Kultureinrichtungen wieder beschränkt ihre Türen. Jedoch lassen viele Museen ihre Online-Ausstellungen weiterhin laufen. Brian Haimoff erzählt von seinen Erfahrungen mit einer digitalen Ausstellung des Landesmuseums.
Langsam spürt man auch in Wien, dass immer mehr gelockert wird. Treffen im engsten Kreis und draussen mit bis zu 10 Personen sind ( mit Sicherheitsabstand) wieder erlaubt. Dennoch steht die erste Woche dieser neuen Realität bei Sebastian Leitner, Geschichte und Geographie im 4. Mastersemester, noch immer im Zeichen der antrainierten Routine. Fast.
In einer Geburtstagskarte gratuliert Carla Burkhard dem Denker und Gesellschaftstheoretiker Friedrich Engels zum 200. Geburtstag - und nutzt dabei die Gelegenheit, gründlich nachzuhaken.