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Mit seinem historischen City Builder Pax Augusta gelangte der Aargauer Roger Gassmann zu internationalem Ansehen. Sein Hobby wurde Teil einer neuartigen Geschichtsvermittlung. Die Universität zeigt sich hingegen zögerlich.
Mit dem Sonntag von Bouvines zeigt Georges Duby, wie gutes Historiker:innen-Handwerk funktioniert. Gut 50 Jahre nach der Publikation ist das Buch immer noch ein entscheidendes Werk für angehende Mediävist:innen und daher wahrlich ein Klassiker.
Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum in Berlin, wuchs in Zürich auf und begann hier sein Geschichtsstudium. Bald zog es ihn in die Ferne. Es folgten Auslandaufenthalte und Tätigkeiten für verschiedene Institute und Museen. Dem etü erzählt er, wie er den Einstieg ins Berufsleben erlebte, welche Stationen ihn auf seinem Lebensweg prägten und was Mut und Interesse für das Geschichtsstudium bedeuten.
Von den fünf Sinnen ist im Geschichtsstudium das Sehen wohl der wichtigste. Trotzdem studiert Lorenz mit Sehbehinderung. Wie erlebt er die Uni?
Steven, 34, nimmt in seiner Freizeit als amerikanischer Soldat an Reenactments zum Zweiten Weltkrieg teil. Hier erklärt er, wie er sich gegen die Schubladisierung seines Hobbys wehrt – und weshalb eine amerikanische Uniform bequemer ist als eine Wehrmachtsuniform.
Im Videospiel Hearts of Iron IV können Spieler:innen Geschichte nacherleben und neu schreiben. Doch wie geht das Spiel mit sensiblen Themen wie Kriegsverbrechen oder Genozid um?
Sonderbare Spassmacher, bedeutende Berater oder bemitleidenswerte Witzfiguren. Hofnarren lebten ein Spiel zwischen Witz und bitterem Ernst. Ein Einblick in einen so einzigartigen wie gefährlichen Beruf.
Das «Museum of Danish Resistance» in Kopenhagen erzählt die persönlichen Geschichten von vier Widerstandskämpfenden und einem Nazi im Zweiten Weltkrieg. Die Besuchenden erleben diese wie bei einem Krimi hautnah mit. Doch die Ausstellung offenbart auch einen zentralen Schwachpunkt unseres Geschichtsbilds.
Die Musik konserviert in Partituren, die Literatur in Büchern und die Malerei in Gemälden. Und der Tanz? Wie können Werke - wie beispielsweise der Nussknacker oder Schwanensee - bis in die Gegenwart geläufig sein? Die Konservierung von Tanzchoreografien ist eine komplizierte Angelegenheit, dennoch werden traditionelle Ballette noch heute aufgeführt.
Wie aktivistisch darf Geschichte sein? In Caliban und die Hexe stellt Silvia Federici die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen in Zusammenhang mit dem aufkommenden Kapitalismus.