Konservativer Inhalt, experimentelle Form: Wie ein ehemaliger Flüchtling mit Tonbildschauen und wirtschaftlichen Argumenten gegen die Überfremdungsangst der 1970er-Jahre ankämpfte – und damit als Unternehmer auch noch Profit machte.
Francesco Falone, 55, IT-Verantwortlicher des Historischen Seminars, hatte einst ein seltsames Vorstellungsgespräch. Warum er dennoch lieber hier arbeitet als in einer Waffenfabrik – und was die Nachteile seines seminarbekannten Lachens sind.
Die wichtigsten Revolutionen der Geschichte? USA, Frankreich, Russland – klar. Aber auch: Haiti. Wie eine Nation von Sklaven sich die Freiheit erkämpfte – und uns die Universalität der Menschenrechte. Und wie ein helvetisches Halbbataillon sie daran zu hindern versuchte. Eine Geschichte in sieben Kapiteln.
A new way of thinking, the emergence of modern science and the emergence of the free marketplace: Medieval historian Joel Kaye on a change from below, the fear it instilled – and on what this has to do with the world today.
Eine neue Art zu denken, die Entstehung der modernen Wissenschaft und die Rolle des freien Marktes: Der Mittelalter-Historiker Joel Kaye über einen Umbruch, der von unten kam, die Angst davor – und darüber, was das alles mit heute zu tun hat.
Spannungen zwischen dem Historischen Seminar und der Fakultät: Ein drohender Brief, viel Wortklauberei und mehr Streit als Reform. Eine Spurensuche zu Bologna 2020 und zur Frage, was elitär ist: mehr oder weniger Verschulung?
Seminare umfassen weiterhin neun Punkte. Für das Latein gibt's Credits. Der Wahlbereich wird grösser. Und die Fakultät ist dennoch nicht zufrieden. Das sind die jüngsten Entwicklungen zur Hochschulreform am Historischen Seminar.
Aborigines kämpfen für ihr Land, Flüsse bekommen die gleichen Rechte wie Menschen – und Historiker fragen sich, ob es eine Regenbogenschlange gibt. Eine (etwas verschlungene) Reise zu der Frage: Wie respektiert man indigene Kulturen richtig?
Er war Journalist, Schriftsteller und Historiker. Seine Tiraden waren berüchtigt, seine Recherchen explosiv und sein Stil unerreicht. Und er hatte eine Mission: Niklaus Meienberg kämpfte für eine Geschichte von unten – ansprechend und für alle verständlich.
Aktiv die Öffentlichkeit suchen, einen auf zurückhaltende experten machen oder in den Hinterzimmern lobbyieren – was sollen Wissenschaftler in einer Demokratie?