Eine feministische Chemikerin kämpf für den Frieden

Noch im 20. Jahrhundert hatten es Frauen in der Schweiz sehr schwer, sich in der wissenschaftlichen Forschung durchzusetzen. Das musste auch die Chemikerin Gertrud Woker erfahren, die trotz ihrer bedeutenden Forschung und ihres pazifistischen und feministischen Engagements heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Ein kürzlich erschienener Dokumentarfilm will das nun ändern.

Eine Lüge aus Erinnerung und Geschichte

Noch können wir (können wir noch?) ins Dunkel der Kinos eintauchen – und den Dokumentarfilm «W. – Was von der Lüge bleibt» anschauen. Darin treffen wir auf Binjamin Wilkomirski und dessen vermeintliche Holocaustbiografie von 1995. Die filmischen Spuren führen uns zu den Fallstricken der menschlichen Psyche in ihrem komplizierten Verhältnis zur Vergangenheit.