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Hallo Betty

Betty Bossi ist im Kino! Oder vielmehr Emmi Creola-Maag, die Erfinderin der fiktiven Köchin, die der Schweiz seit 1956 das Kochen beibringt. Sie selbst war als berufstätige Mutter dreier Kinder eine Ausnahme ihrer Zeit. Der Film behandelt vor allem ihre emanzipatorische Stellung – doch wie nahe bleibt er dabei an den tatsächlichen Geschehnissen? Und trägt er etwas zum heutigen Feminismus bei?

Von bösen Vätern und guten Monstern: Guillermo del Toros Frankenstein (2025)

In seiner Interpretation von Mary Shelleys Frankenstein verknüpft Guillermo del Toro Themen wie Vater-Sohn-Konflikte, Fremdsein und gesellschaftliche Ausgrenzung. Entstanden ist dabei weit mehr als eine einfache Verbeugung vor dem Original: Del Toro erzählt den Klassiker neu und verleiht ihm eine stark autobiografisch geprägte Handschrift.

Democrats of the world, unite!

In der Monografie «Autocracy, Inc.» untersucht die amerikanisch-polnische Historikerin und Journalistin Anne Applebaum die Strategien moderner Autokraten und deren Auswirkungen auf westliche Demokratien.

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«Augustinus’ Hund» auf Reisen

Die Welt schien dem Untergang nahe, als der iberische Priester Orosius seine Heimat verliess. Sein Ziel: die Verteidigung der Heilsgeschichte. Im Auftrag des Kirchenvaters Augustinus bereiste er den Mittelmeerraum und begegnete den wichtigsten Denkern der Spätantike.

Gewehre, Knochen und Teetisch im Gepäck

Fast zwei Jahre lang waren Vivienne und Bernard von Wattenwyl in Zentral- und Ostafrika unterwegs. Im Auftrag des Naturhistorischen Museums Bern jagten sie Elefanten, Antilopen und Leoparden. Dabei gerät bis heute weitgehend in Vergessenheit, wie sehr ihre Expedition von der Erfahrung und Unterstützung afrikanischer Guides abhing.

«Historikerin ist ein sehr mächtiger Beruf»

Sie betrachtet die Sowjetunion als ein koloniales System und bezieht auch öffentlich Stellung zum Ukrainekrieg. Doch eigentlich arbeitet Botakoz Kassymbekova lieber im Archiv als im Rampenlicht. Im Gespräch mit dem etü erzählt die neue Professorin für Osteuropastudien, wie sie in Kasachstan aufgewachsen ist, wie ihr ein ehemaliger KGB-Offizier bei ihrer Bachelorarbeit half und was sie von ihren Vorgänger:innen am Lehrstuhl unterscheidet.

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