«Postfaktisch» – ein gefährlicher oder sinnvoller Begriff?

März 20, 2017

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Der Begriff des Postfaktischen ist einer der populärsten, wenn es um das Analysieren aktueller politischer Geschehnisse geht. Die Wahl Trumps, der Brexit, der Aufstieg der AfD, Andreas Glarners Arena-Auftritte – solche Ereignisse werden schnell als Kinder eines «postfaktischen Zeitalters» bezeichnet. Ist das plausibel? Oder eher gefährlich? Das Pro und Kontra des etü.

Hier geht es zum Pro von Leonie Rohner

und hier geht es zum Contra von Michael D. Schmid.

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Ein Kommentar

  1. el_zapato@gmx.ch' Manuel Walser sagt:

    Ich denke nicht, dass der Begriff „postfaktisch“ in Zusammenhang mit aktuellen politischen Geschehnissen passt. Der Wähler wurde vom Politiker seit je her mit falschen Versprechungen und Lügen gelockt. Und das Politiker mit eigenen Zahlen und Fakten argumentieren ist auch keine Erfindung von Donaldo Trump. Nur war es bis anhin aufgrund der Exklusivität des Wissens nicht so einfach die falschen Fakten als solche zu erkennen/überprüfen. Heute, wo jeder den Brockhaus plus Duden plus LexMa plus plus plus bequem in der Hosentasche mitführt, ist das natürlich einfacher. Es gilt: Wissen hat seinen Stellenwert verloren, Denken ist gefragter denn je und der Begriff postfaktisch beschreibt genau gar nichts ausser dem Unmut der Eliten, dass Wissen plötzlich für jedermann zugänglich ist und die einstmalige Autorität verloren ging.

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