Autor: Livia Merz

Erst 26 Jahre alt und schon Kolumnistin beim Tages-Anzeiger: Nina Kunz hat vor drei Jahren ihren Master abgeschlossen und verdient ihr Geld nun mit Schreiben – zum Beispiel darüber, wie wir uns während der Covid-19-Quarantäne in Geduld üben. Doch was nach einer linearen Erfolgsgeschichte klingt, fühlt sich für sie nicht immer so an. Das Gespräch über Unsicherheit nach dem Studium, Feministinnen der 1970er-Jahre und Rezepte gegen Schreibblockaden führten im Dezember Livia Merz und Nuria Piller.
«Männerbastion HS gefallen» titelte der etü im Herbst 2003. Lange hatten die Studierenden des Historischen Seminars auf die erste Professorin gewartet, bis in diesem Jahr mit Nada Boškovska, Gesine Krüger und Francisca Loetz gleich drei Frauen nach Zürich berufen wurden. Die Berufungen glichen einem Befreiungsschlag eines über Jahre währenden Kampfes um weibliche Mitgestaltung am HS, den der etü publizistisch mitprägte.
Zum zweiten Mal packten wir etü-Redaktor*innen am vergangenen Wochenende unsere Rucksäcke für einen dreitägigen Ausflug. Nachdem wir letztes Jahr in der Reformationsstadt Genf auf den Spuren von Calvin wandelten, wanderten wir dieses Jahr unter dem Motto «Bergnatur und Klosterkultur» vom Münstertal ins Unterengadin. Diese fünf Dinge bleiben uns in Erinnerung.
Wenig Informationen, aber grosse Auswirkungen: Die kommenden Curriculum-Veränderungen im Zuge der Bologna-Reform betreffen uns alle. Trotzdem sind Studierende erstaunlich wenig informiert. Warum ist dies so? Und was steht uns genau bevor?
MIT DEM STICHWORT RUANDA VERBINDEN DIE MEISTEN DAS TRAGISCHE EREIGNIS IM JAHR 1994: DEN GENOZID AN DER RUANDISCHEN MINDERHEIT DER TUTSI. EIN WENIGER BEKANNTER ASPEKT DER RUANDISCHEN GESCHICHTE IST DER SCHWEIZER ENTWICKLUNGSHILFEEINSATZ, WELCHER IN DEN 1960ER-JAHREN BEGANN. WELCHE ZIELE VERFOLGTE DIE SCHWEIZ MIT DIESEM ENGAGEMENT? UND WAR DIESES AUSDRUCK EINES VERSPÄTETEN KOLONIALISMUS?