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Zwei britische Schweigeminuten am Genfersee

Wenn sich der erste Weltkrieg jährt, wird auf der ganzen Welt Kriegsopfern gedacht. Sogar in der geschichtsvergessenen Schweiz – doch anders als erwartet. Eine Reportage.



Kannibalismus als Narrativ einer kolonialen Perspektive

Seit Jahrtausenden vermag das Verspeisen von Menschen durch andere Menschen in Erzäh­lungen, Büchern und Filmen zu begeistern. Besonders verbreitet war die Abbildung kannibalis­tischer Handlungen im 16. Jahrhundert bei der europäischen Darstellung von Bewohner*innen des soeben entdeckten Amerikas. Diese faszinierten ein wissbegieriges Publikum – und dien­ten als Legitimation für die Kolonisation der Neuen Welt. Südosten Brasiliens, […]



Sollen sie fallen?

Manchmal müssen Statuen von Kolonialisten und Rassisten fallen. Manchmal kann es aber auch ehrlicher sein, sie stehen zu lassen – und dafür ihre Bedeutung zu verändern. Das wichtigste bleibt die Debatte darüber, wofür eine solche Statue steht.



Mit Donuts und einem Lächeln in den Krieg

Donuts sind das ultimative «Comfort Food». Doch im Vietnamkrieg sollte das süsse Gebäck und vor allem die Frauen, die es servierten, die Moral der US-Soldaten erhalten.



Been There, Done That, oder: Studieren in Zeiten von Corona IX

Verwaiste Strandbäder, verpasste Zoom-Sitzungen und Geschichten davon, wie die ganz Jungen und ganz Alten gerade zurechtkommen. Der letzte Teil unseres Corona-Tagebuchs zum Semesterende.



Auf Montag folgt… Montag, oder: Studieren in Zeiten von Corona VIII

Eine neue Normalität zwischen Sonnenschein, Gartenoase, Zoom-Fatigue und Prüfungsphase. Teil VIII unseres Corona-Tagebuchs, diesmal von Elena D’Amato, Geschichts- und Kunstgeschichtsstudentin im 5. Bachelorsemester.



Von Rache und Regisseuren

Der jüngste Film Roman Polanskis spaltet die Geister. Eine Reflexion über die Darstellung von Geschichte, Gleichheit vor dem Gesetz, und die Frage, ob man Filme von Polanski überhaupt noch schauen sollte.



Tatendrang aus Leistungszwang, oder: Studieren in Zeiten von Corona VII

Die Läden und Restaurants haben wieder offen, die Strassen füllen sich und die Deadlines rücken naher. Was unverändert bleibt, ist der Online-Unterricht. Ein Bericht von Carmen Bortolin, Studentin der Geschichte und AVL im 2. Bachelorsemester.



Stay home and go to the museum! Ein Text über das digitale Museumserlebnis

Am 11. Mai öffneten diverse Kultureinrichtungen wieder beschränkt ihre Türen. Jedoch lassen viele Museen ihre Online-Ausstellungen weiterhin laufen. Brian Haimoff erzählt von seinen Erfahrungen mit einer digitalen Ausstellung des Landesmuseums.



Nach dem Lockdown der Kater? oder: Studieren in Zeiten von Corona VI

Langsam spürt man auch in Wien, dass immer mehr gelockert wird. Dennoch steht die erste Woche dieser neuen Realität bei Sebastian Leitner, Geschichte und Geographie im 4. Mastersemester, noch immer im Zeichen der antrainierten Routine. Fast.



Einige Fragen an Herrn Engels

In einer Geburtstagskarte gratuliert Carla Burkhard dem Denker und Gesellschaftstheoretiker Friedrich Engels zum 200. Geburtstag – und nutzt dabei die Gelegenheit, gründlich nachzuhaken.



Dem Trotz entfliehen, oder: Studieren in Zeiten von Corona V

In Zeiten von «Stay the Fuck Home» lechzen nicht nur Chilipflanzen und Avocadobäume nach Sonne, sondern auch Studierende. Balkone und Kaffeemaschinen erhalten die Hoffnung. Ein Bericht von Konstantin Bosshard, Geschichts- und VWL-Student im 2. bzw. 4. Bachelorsemester.



Wenn das Leben stillsteht: Eine kurze Geschichte der Quarantäne

Ob Pest, Pocken oder Corona – Seuchen kommen und Seuchen gehen. Eines bleibt allerdings gleich: Der Versuch, sie mittels Quarantäne zu besiegen. Doch woher kommt der Begriff, und wie erfolgreich ist die Massnahme? Eine Reise durch 700 Jahre Isolation.



Adieu, Langeweile! Geschichts-Podcasts für die Quarantäne

Jede Menge Zeit, in der du dich selbst unterhalten musst? Mit unseren Podcast-Vorschlägen für Geschichtsstudis ist nichts leichter als das.



Titelbild

Quarantänegeburtstage, oder: Studieren in Zeiten von Corona IV

Draussen ist es gewöhnlich ungewöhnlich ruhig. Texte bleiben ungelesen liegen. Und irgendwie haben alle Geburtstag. Ein Bericht von Jana Kierysch, Studentin der Geschichte und Englisch im 2. Bachelorsemester.



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