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Herr Zaugg, wollen Sie Zürich zu einer Elite-Uni machen?

Er ist der Neue am Historischen Seminar: Frühneuzeitler Roberto Zaugg. Ein Gespräch über heisse Forschungsthemen, mangelnde Lehrkonzepte – und moderne Betreuung von Doktorierenden.



«Das Unrecht der Vergangenheit wirkt bis in die Gegenwart»

Ohne Gerichtsurteil weggesperrt – weil sie nicht lebten, wie die Gesellschaft es wollte: Was das dunkle Kapitel der administrativen Versorgung für die Geschichte der Schweiz bedeutet.



«Abstimmungen über Minderheiten diskreditieren die Demokratie»

2019 feiert der Elfenbeintürmer (etü) sein 50-jähriges Bestehen. 1976-1977 war Ex-Europarat, alt Nationalrat und Demokratieforscher Andreas «Andi» Gross an der Redaktion beteiligt. Ein Gespräch über Konflikte mit der Seminarleitung, politischen Aktivismus – und über die Geschichte und Zukunft der direkten Demokratie.



Zürich durch Bildschirme und Punktwolken

Man kennt doch den Ort, an dem man lebt. Oder etwa doch nicht? Die Ausstellung «Einfach Zürich» im Landesmuseum zeigt die Stadt aus einem neuen Blickwinkel.



Schweizerinnen und Schweizer erzählen von Leben und Krieg

Was ist das eigentlich, eine Autobiografie? Und wie gestalten und verteidigen wir sie? Im Rahmen des Oral History-Projekts Archimob haben 555 Schweizerinnen und Schweizer ihr Leben erzählt: von den Kindertagen bis ins hohe Alter. Und dabei ihre Version der Schweiz im Zweiten Weltkrieg vermittelt.



«Wenn Frau will, steht alles still»

Die Forderungen des morgigen Frauen*streiks sind klar: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, mehr Teilzeitstellen, bessere Vereinbarkeit von Karriere und Familie. Es sind unter anderem dieselben Forderungen, die bereits 1991 von 500’000 Frauen gestellt wurden.



«Her mit den Professorinnen!»

Der etü und die Frauen: Über den langen Kampf um weibliche Mitgestaltung am HS, den der etü publizistisch mitprägte.



Big data im Archiv

Über tausend Jahre venezianische Geschichte, mehr als hundert Millionen Dokumente: Das soll in der Venice Time Machine digitalisiert, online zugänglich und durchsuchbar gemacht werden.



Altlasten mit Sprengkraft

1947 ereignet sich im Berner Oberland ein beispielloses Munitionsunglück. Die Gefahr einer weiteren Explosion wird jahrzehntelang unterschätzt. 70 Jahre später wird der Fall nun wieder aktuell – und er zeigt, wie sich die Rolle der Armee gewandelt hat. Eine Reportage in Text und Video.



Mit dem Powerpoint-Vorläufer gegen Überfremdungsangst

Konservativer Inhalt, experimentelle Form: Wie ein ehemaliger Flüchtling mit Tonbildschauen gegen die Überfremdungsangst der 1970er ankämpfte.



Dem Kapitalismus entkommen? #Minimalism und die Franziskaner

Seit einigen Jahren geistert er im Internet herum, der Trend zum «minimalistischen Leben». Durch eine Abwendung vom Materiellen verspricht er geistigen Reichtum und Glück. Das kann sich aus der ersehnten Abkehr vom «Raubtierkapitalismus» speisen – oder aus dem vermeintlichen Gegenteil: der Ansammlung von Geld durch Sparsamkeit. Beide Heilsversprechen sind alles andere als neu. 



Herr Roeck, sind Sie eurozentristisch?

Als er nach Zürich kam, war er umstritten. Nun tritt er als arrivierter Renaissance-Spezialist ab. Bernd Roeck im Abschiedsinterview.



Eingesperrt ohne Gerichtsurteil

Bis 1981 wurde zehntausenden Menschen in der Schweiz die Freiheit entzogen, ohne dass sie eine Straftat begangen hatten. Ein vom Bundesrat eingesetztes Forschungsteam hat über die letzten vier Jahre die Geschichte der sogenannten administrativen Versorgungen untersucht und präsentiert nun fortlaufend seine Ergebnisse. Letzten Mittwoch wurde im Kulturhaus Royal in Baden zum ersten Mal ein Dokumentarfilm […]



«Meinen Job kann man nur machen, wenn man Geschichte studiert hat»

Sie glaubt an das gedruckte Buch – auch in Zeiten der Digitalisierung: Denise Schmid, Leiterin von Hier und Jetzt. Sie erzählt, wie man von der Geschichtsstudentin zur Verlegerin wird.



Living History – «Zeitreisen» als historische Forschungsmethode?

Lange Zeit wurden Reenactments von der Geschichtswissenschaft belächelt («Freaaak-Alarm!»). In den letzten fünfzehn Jahren begannen sich jedoch einige HistorikerInnen mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie sich Reenactments in die historische Forschung einbinden lassen. Lässt sich also Geschichte bald nicht mehr nur sehen, sondern auch direkt erfahren?



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