Kannibalismus als Narrativ einer kolonialen Perspektive

Seit Jahrtausenden vermag das Verspeisen von Menschen durch andere Menschen in Erzäh­lungen, Büchern und Filmen zu begeistern. Besonders verbreitet war die Abbildung kannibalis­tischer Handlungen im 16. Jahrhundert bei der europäischen Darstellung von Bewohner*innen des soeben entdeckten Amerikas. Sie faszinierten ein wissbegieriges Publikum – und dien­ten als Legitimation für die Kolonisation der Neuen Welt.

Sind wir wirklich so unpolitisch?

Die Studierenden von heute haben den Ruf, abgelöscht und angepasst zu sein. Christiane Florin, Politologin an der Universität Bonn, hat 2014 gar ein ganzes Buch darüber geschrieben – und dafür viel Zustimmung erhalten. Nun, im Zeitalter der Fridays for Future-Proteste, fragen wir sie: Sind wir Jungen vielleicht doch nicht so schlimm?

«Es gibt nix Gutes, ausser man tut es»

Christian Lindner, Zugpferd der FDP Deutschland, hielt gestern an der Universität Zürich für die SIAF-Vortragsreihe einen Vortrag «Zur politischen Lage Europas». Der Abend sorgte für wenig Überraschung, dafür für einiges an Unterhaltung.

Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens

Er ist einer der schillerndsten Intellektuellen der Schweiz: Von seinen politischen Gegnern wird ihm oft vorgeworfen, sich zu wenig von kommunistischen Diktaturen zu distanzieren, dennoch hat ihn die NZZ 2016 zum einflussreichsten Schweizer erkoren. Nun geht ein Film der Person von Jean Ziegler auf den Grund.